9. May 2015

about: our bike

Eigentlich wollten wir beide nur raus aus dem Office. Einen entspannten Stadtbummel, paar Schnappschüsse für unser Teamdiary – einfach eine kurze Kreativpause nach dem Relaunch. Im upgedateten Frühlingsoutfit, mit aufgesetzter Sonnenbrille und breitgrinsigem TGIF-feeling brachen wir auf zu unserer Catchtour. Dabei die Kamera eng um den Hals geschnürt und das Fahrrad fest im Griff – bereit loszuroadstern. Als begnadete Sonnenfans und Eiskaffeejunkies waren wir beide uns schnell einig. Wohin? Na klar – Gärtnerplatz! Top spaces. Hippe Designshops. Coole Leute. Mitten im Tulpenmeer. Eine perfekte Theaterkulisse – und gleich um’s Eck vom B’01. So weit, so überraschungsvoll gut! Angekommen ließen wir uns treiben und ertappten uns schon beim Albern. NY-Modelpose und typische give-me-more-Fotografenstellung. Kaum die ersten Divenshots und paar Selfies im Kasten, tummelten sich auch die ersten urbanen Voyeuristen um uns. Mit neugierigen Blicken. Musternd. Schamlos direkt. Aber stets mit heiterer Mimik. Wow – ein toller Egobooster dachten wir. So ein Shooting zieht Blicke auf sich! Schon fast arrogant schmunzelten wir uns an. Starallüren. Ein Hipster lachte “Hey, cooles Bike, Hammerfarbe. Wo habt ihr’n das her?” Wir ahnten. Beim Stichwort Urbike zückten ein paar Leute die Smartphones; knipsten das Fahrrad, thumbs up und zischten auch los. Wir begriffen: der Eyecatcher war also unser H’Otello Urbike! Beschämte Ernüchterung. That’s ok. Gefühlt zwei Stunden später saßen wir immer noch mit Alex – dem Hipster –  bei Schorle und Kuchen. Ein toller Plausch. Er ist Galerist. Im Glockenbach. Ja, die Urbike-Jungs aus der Amalienpassage kennt er. Klasse Künstler. Unser Bike gefällt ihm. Schlicht. Ein Flash ohne schrille Farben. Am Ende gab es noch eine Einladung zu seiner Vernissage. Aus der Citytour wurde schließlich ein super Bikeshooting. Was dabei raus kam? Eine Menge fun und fast …80 Bilder. Take a look auf das making of unseres shooting stars. Join it. Wir haben es. Have a good time!… (IK&IKA)